Micheal Stelzner gilt in den USA als „Grandfather des Whitepaper“ und zeigt auf, wie einfach und ‚hard hitting’ dieses Instrument seine Wirkung entfalten kann. Er verpackt die richtige Information auf spannende Weise und zeigt uns, wie anonyme Leser zu zahlenden Kunden werden.
Nachstehend finden Sie seine zehn wichtigsten Regeln, die Sie beim Verfassen eines Whitepapers beachten sollen.
1. Sprechen Sie die Leser mit Inhalten an, die sie
bewegen!
Schreiben Sie über die Probleme und Herausforderungen der
potentiellen Kunden. Im Anschluss präsentieren Sie Ihre persönlichen
Lösungsvorschläge.
2. Geben Sie Ihr Know-how weiter!
Sie dürfen Ihr Wissen dem Leser nicht vorenthalten. Geben
Sie Ihre Erfolgsgeheimnisse preis, auch jene, die Sie normalerweise nur an
zahlende Kunden weiter geben. Der Leser soll eine klare Vorstellung davon
haben, was er alles mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung an Zusatznutzen
mit erwirbt.
3. Achtung! Ihre Leser denken und handeln anders als Sie!
Ihre Leser denken nicht in denselben Bahnen wie Sie. Sie
müssen sich in die Denke der Leser versetzen, deren Bedürfnisse erfüllen und
eine Sprache finden, die der Leser versteht und leicht konsumieren kann. Vergessen
Sie ausgefallene Formulierungen und vermeiden Sie platte Eigenwerbung.
4. Dramatisieren Sie den Einstieg!
Ihre ersten Worte sind die Wichtigsten. Verfassen Sie
einen Einstieg, der an einen Film-Trailer erinnert. So erzeugen Sie Spannung in
den Köpfen, ohne die wesentlichen Inhalte gleich am Beginn zu verraten und
stellen sicher dass der Leser weiter liest.
5. Erstellen Sie eine Liste mit Anforderungen, die nur
IHR Unternehmen erfüllen kann.
Beim Lesen des Whitepapers vergleicht Sie der
Leser unterbewusst mit der Konkurrenz. Daher müssen Sie ihm genau jene Punkte
ans Herz legen die er für die Auswahl eines Lieferanten in Betracht ziehen
soll. Da nur Sie diese Anforderungen vollständig erfüllen können, werden Konkurrenten
automatisch ausgeschieden.
6. Arbeiten Sie mit klar abgegrenzten Zielgruppen!
Ein zu breit angelegtes Whitepaper spricht den Leser
nicht an. Wenn Sie den Leser aus der Reserve locken wollen, dann müssen Sie ihm
das Gefühl geben, dass das Whitepaper speziell für ihn geschrieben wurde. Ein
Beispiel: Ein Whitepaper zum Thema Email-Marketing für KMUs mit spezifischen
Vorteilen und Lösungsansätzen.
7. Stellen Sie Fragen!
Konsultieren Sie im Vorfeld Meinungsführer und nutzen Sie
deren Know-how für Ihr Whitepaper-Konzept.
8. Bringen Sie einen aussagekräftigen Titel!
Der Titel ist der Einstieg in das Whitepaper. Verwenden
Sie ausreichend Zeit, um unterschiedliche Titel abzutesten, damit dieser bei
der Zielgruppe gut ankommt. Ein guter Titel ist konkret, einzigartig und
aussagekräftig.
9. Nutzen Sie Social Media zur Verteilung Ihren Content!
Sie können auf einfache Weise in Ihr Whitepaper einen
Retweet Button integrieren und somit für ein unmittelbares Verteilen an die
Twitter Follower des Lesers sorgen.
10. Sagen Sie Ihren Lesern, was sie als nächstes tun
sollen!
Am Ende des Whitepaper steht ein ‚Call for Action’. Nach
dem Lesen des Whitepapers ist der Leser emotionalisiert, er will eine Handlung
setzen. Sagen Sie ihm klar, was jetzt zu tun ist.
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